Spezialisierter Anwalt

Strafrecht. Strafverteidigung.

Personenschäden.

Ich bin auf Strafrecht, Strafverteidigung und die Regulierung von Personenschäden spezialisiert. In diesen Fachgebieten verfüge ich über eine ausgewiesene Expertise und besondere forensische Erfahrung. Ähnlich wie ein Facharzt in der Medizin arbeite ich als Fachanwalt hochspezialisiert nur in diesen Rechtsgebieten. Dadurch erziele ich für meine Mandanten die bestmöglichen Ergebnisse. 

 

Meine Stärke: die Komplexität eines Sachverhalts auf das Wesentliche zu reduzieren. Nur eine Frage ist dabei entscheidend: Welche Behauptungen der Anklage oder Gegenseite lassen sich halten und welche nicht. 

Meine Haltung: Aus Sicht der Verteidigung geht es nicht um Schuld, sondern um die Frage: Reichen die Beweise aus, um jemanden zu verurteilen. Das ist etwas völlig anderes. 

Meine Strategie: Verteidigung als Kunst, das Übermächtige zu bezwingen. Nirgendwo kann eine staatliche Entscheidung das Leben eines Bürgers so stark beeinflussen wie ein Strafurteil. Der Richter hat eine unglaubliche Machtfülle. Er entscheidet nur nach seiner freien richterlichen Überzeugung. Wo Entscheidungen des Staates aber besonders tiefgreifend sind, muss die Gewähr ihrer Richtigkeit besonders hoch sein. Verteidigung hat deshalb die Aufgabe, Skepsis und Kontrolle ins Strafverfahren einzubringen. Dazu gehören z.B. Beweisanträge, Widerspruch gegen Beweisverwertungen, Beanstandungen der Prozessleitung und Befangenheitsanträge. Verteidigung ist Kampf. Kampf um das Recht mit den Mitteln des Rechts. 

 

Von meiner zielstrebigen Arbeitsweise als Strafverteidiger profitieren unmittelbar auch Menschen, die durch andere verletzt wurden oder deren Angehöriger getötet wurde. Ich prüfe Ihre Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld nach ärztlichen Behandlungsfehlern (Arzthaftung), Unfällen oder Straftaten und setze sie effizient durch.

“Ich habe nie einen Schuldigen verteidigt, der freigesprochen wurde. Denn wenn er freigesprochen wurde, dann war er unschuldig - auch wenn er schuldig war. Denn nur das Gericht entscheidet. Nicht du, nicht ich, nur der Richter.”

(Ferdinand von Schirach)

Haltung.

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"In der Phase vor und während des Prozesses

ist einem niemand näher als der Verteidiger. 

Umso wichtiger ist es, dass der Anwalt

genügend Stärke und Strahlkraft besitzt."

Matthias Klein, Jahrgang 1971, ist Rechtsanwalt und Strafverteidiger seit 2002. Er ist Fachanwalt für Strafrecht und Medizinrecht. Verteidigen, so Klein, ist nichts, das wirklich gelernt werden kann. Verteidigen ist eine Kunst. Sie erfordert neben exzellenten Fachwissen im Strafrecht und Strafprozessrecht vor allem Empathie und Intuition. Verteidigen und Verhandeln vor Gericht hat auch mit Timing zu tun – und mit Schlagfertigkeit im richtigen Moment.
 

In Großkanzleien galt Strafrecht zu der Zeit, als Klein seine Entscheidung traf, sich hierauf zu spezialisieren, unter vorgehaltener Hand als verpönt. Strafrecht, das betraf nur die Dealer, Hehler und Schläger, nicht die Geschäftsführer und Vorstände mit den weißen Kragen. Diese Zeit ist lange vorbei. Strafrecht hat Hochkonjunktur. Wirtschaftsstrafrecht ist eine Wachstumsbranche. Staatsanwaltschaften haben mächtig aufgerüstet. Die großen Wirtschaftsstrafverfahren der vergangenen Jahre, sei es der Abgas-Skandal, die Wirecard-Pleite oder die Steuerstrafverfahren im Zusammenhang mit Cum-Ex, zeigen dies eindrücklich. Und immer wieder landen sogar Anwälte und Manager in Untersuchungshaft. Großkanzleien versuchen deshalb heute mit allen Mitteln, eigene Strafrechtsabteilungen aus dem Boden zu stampfen. Auch Klein hat solche Angebote erhalten. Er hat alle abgelehnt. Großkanzlei und Strafrecht, das passt für ihn wie die Faust aufs Auge. Strafverteidigung ist für ihn primär Individualverteidigung. In einer Großkanzlei sind aber Interessenskonflikte vorprogrammiert. Klein ist deshalb bewusst Einzelkämpfer: "Der Starke ist am mächtigsten allein" zitiert er aus Schillers Wilhelm Tell. Er ist einer der Anwälte, die sich als Einzelspezialist bundesweit einen Namen gemacht haben. 

Klein hat Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studiert. Dabei hat nie die Bodenhaftung verloren: Neben dem Studium arbeitete er im Rettungsdienst. Eine Erfahrung, die ihn bis heute prägt und die gar nicht so verschieden ist von seinem heutigen Beruf als Strafverteidiger. Hier wie dort muss man Menschen in Extremsituationen betreuen und in Sekundenschnelle die richtigen Entscheidungen treffen, die für den Mandanten eine große Tragweite haben. Im Strafrecht geht es nicht um Geld, sondern um die Frage: Freiheit oder Haft. 

 

Doch anfangs sah es ganz anders aus. Klein heuerte zunächst in einer international tätigen Wirtschaftskanzlei an. Dort begann er zunächst in einem Referat für Haftungsfälle im Finanz- und Gesundheitssektor spezialisiert war. Hier lernte er das Handwerkszeug eines Prozessanwalts aus dem FF zu beherrschen. Ärzte und Klinikkonzerne hat er in Medizinschadensfällen und im Medizinstrafrecht beraten und vertreten. Das selbstsichere Auftreten vor Gericht und auch das Agieren vor laufenden Kameras vor dem Gerichtssaal lag Klein, was von seinen Mandanten weiter getragen wurde. Sie fühlten sich von ihm auch in schlechten prozessualen Ausgangspositionen bestens verteidigt und vertreten. Die Entscheidung, erst ganz auf die Strafverteidigung umzusatteln, als man sich schon einen Namen in einem weiteren Rechtsgebiet gemacht hat, ist ungewöhnlich und erregte Aufsehen. Seine Erfahrung und Sachverstand aus zivil- und wirtschaftsrechtlichen Verfahren bringt er nun unmittelbar in seine Arbeit als Strafverteidiger ein. Darin unterscheidet er sich von Anwälten, die von Anfang nur als Anwalt für Strafrecht tätig sind.  Als er sich zum Fachanwalt für Strafrecht ausbilden lassen und ein eigenes Referat im Strafrecht aufbauen wollte, kam es zum Schwur: Bleiben oder gehen? Kurzerhand entschied sich Klein für den Sprung in die Freiheit, der zugleich ein Sprung war ins Meer, wo es am wildesten tobt: Die eigene Kanzlei. Diesen Weg gegangen und den Absprung gewagt zu haben, ist für ihn bis heute die beste berufliche Entscheidung.

Klein ist heute ein bundesweit renommierter Strafverteidiger, der Beschuldigte und Geschädigte vor allen Strafgerichten vertritt. Besonders hervorgehoben werden von seinen Mandanten sein fundiertes Fachwissen, sein unermüdliches Engagement, sein schlagfertiges Auftreten vor Gericht und die erzielten Ergebnisse, die weit über dem Durchschnitt liegen.